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Tommy O’Sullivan A voice in tune with past and present Tommy O’Sullivan hört sich laut dem Irish Music Magazine an, wie wenn man einen brillant geschliffenen Kelch von Waterford Crystal mit rauchigem irischen Whiskey füllen würde. Es ist eine kernige, markante Tenor Stimme mit einem Hauch von Blues. Tommy hat ein Faible für Lieder voll von Melancholie. Er besingt lieber die, die im Leben verloren als gewonnen haben. Die Helden seiner Songs sind geschlagene Boxer, notorische Glücksspieler und unglücklich Verliebte. Er ist ein Meister der dosierten Wehmut, wie sie in seiner Heimatstadt Dingle an einem Regentag an jeder Ecke auf seine Opfer lauert. Doch er versteht es, mit einem energischen Gitarrenspiel und verschmitzten Humor das Gemüt seiner Zuhörer wieder ins Lot zu bringen. Wie sich in Irland Sonne und Regen im stetigen Wechsel befinden, findet auch Tommy eine Balance zwischen Tristesse und Zuversicht. Aber nicht nur das. Auch eine Balance zwischen den Liedern von gestern und heute, diesseits und jenseits des Atlantiks. Die Besucher des IFF aus dem Jahre 2003 werden sich an Tommy als den Partner der Dudelsack Legende Paddy Keenan erinnern. Jetzt, Jahre später, stehen aber Tommy und seine Lieder im Mittelpunkt. Die aktuelle CD „A song ablaze“ ist eine Schatztruhe voll von hochkarätigen, sorgsam ausgewählten und arrangierten Liedperlen. Welche Hochschätzung Tommy in der keltischen Musikwelt genießt, kann man an der illustren Liste der Künstler ablesen, die an der Einspielung des Albums beteiligt waren. Aus Schottland sind David Robertson von Capercaillie, Chris Stout und Catriona McKay von Fiddlers Bid dabei. Aus den USA die Bluegrass Legende Alan Grant und der Grammy Gewinner Tim O’Brien. Aus Irland sind es James Blennerhassett und Eilis Kennedy. Pressebilder:
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