Niamh Parsons & Graham Dunne

Keepers of the flame in Irish song

„Es gibt Stimmen, die graben sich ins Gedächtnis, greifen nicht nur direkt ans Herz, sie versetzen unmittelbar an einen ebenso realen und wie magischen Ort. Niamh Parsons hat eine solche Stimme.“ So steht es in einem Lexikon der Folkmusik. Ein anderer Journalist hat ihre Stimme mit einem ausgereiften und vollmundigen Rioja Wein verglichen. Fruchtig, voller Tannine aus dem Eichenfass, dunkelrot, ölig, schwer und lang anhaltend im Abgang. Eine Stimme, die einem die Seele wärmt und vielleicht sogar den Kopf verdreht. Kein Wunder: in dieser Stimme lodert ein Feuer, ein Feuer der Hingabe zur irischen Liedkultur. Niamh (ausgesprochen Nief) sagt: „Es kommt nicht darauf an, sich an meiner Stimme zu ergötzen. Das Lied und seine Bedeutung, sein Inhalt stehen für mich im Vordergrund. Meine Stimme ist lediglich ein Medium, das diese transportiert und erlebbar macht.“ Das gilt auch für ihren Gitarristen Graham Dunne, der minutiös an einer Begleitung feilt. Sie soll sowohl der Sängerin als auch dem Lied eine Plattform bieten, sich auf seine Aussage zu konzentrieren und diese intensiv spüren zu können. Dieses Duo entfacht mit jedem Akkord und Ton einen Windhauch, der die in den Songs schlummernde Glut zu neuem Leben entfacht.

Niamh und Graham sind Feuer und Flamme, Lieder zu entdecken, die eine Bedeutung für das Irland von gestern und vor allem auch von heute haben. Es sind Perlen der Tradition dabei, aber auch die Liedermacher von heute kommen nicht zu kurz. Wie eins Niamh mit ihren Liedern geworden ist, erschließt sich bei ihren Ansagen. Sie weiß genau, warum sie ein Lied singt und sagt es auch entsprechend intensiv und kompetent an. Graham Dunne bekommt mindestens einmal die Möglichkeit, als Solist zu brillieren. Die Gitarren Freaks werden entzückt sein, wenn er atemberaubend schnell und virtuos Jigs & Reels zum Besten gibt.

Das IFF hat nicht nur die Aufgabe, immer wieder neue Impulse aus Irland und somit auch neue aufregende Gruppen zu präsentieren, sondern auch den Kontakt mit Künstlern zu pflegen, die sich um das Festival verdient gemacht haben. Es ist genau zehn Jahre her, dass die IFF Besucher die Gelegenheit hatten, Niamh & Graham erleben zu können. Das bietet den Fans die Gelegenheit, einen authentischen Vergleich zwischen „now and then“ anzustellen. Was sind die neuen Lieder, wie hören sich die neuen CD Aufnahmen an? Die „keepers of flame in Irish song“ sind wieder da, um uns mit ihrer Musik und Gesang zu erwärmen.




Pressebilder:
Niamh Parsons & Graham Dunne [2,00 MB] Niamh Parsons & Graham Dunne [6,00 MB] Künstlerhomepage:
http://www.niamhparsons.com


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